NAKO Augsburg untersucht 10 000ste Teilnehmerin

Sigrid Thierry vom NAKO-Team Augsburg überreichte der 10 000sten Teilnehmerin Prianka-Christina Marwaha (rechts) zum Dank einen Blumenkorb.

Die Nationale Gesundheitsstude(NAKO) ist die größte Studie, die es in Deutschland je zur Gesundheut der Bevölkerung gegeben hat. Sie bietet eine umfangreiche Forschungsplattform, um die Entstehung chronischer Krankheiten wie Diabetes, Atemwegserkrankungen oder Krebs wissenschaftlich zu untersuchen. Insgesamt 200.000 Männer und Frauen bundesweit im Alter zwischen 20 und 69 Jahren werden in dieser Studie eingehend untersucht und zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. Ziel ist es, Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten zu verbessern.

Um Zusammenhänge zwischen der Entstehung von Krankheiten und Lebensstil der Betroffenen besser zu verstehen, werden neben medizinischen Untersuchungen auch umfangreiche Befragungen zu den Lebensgewohnheiten wie Ernährung, körperliche Fitness, Arbeitssituation und soziales Umfeld der Teilnehmenden durchgeführt. Warum wird der eine krank, der andere aber bleibt gesund? Das ist die zentrale Frage, die die NAKO beantworten möchte. Die Studie wird gefördert vom Bund, den Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft.

Kürzlich wurde im NAKO-Studienzentrum Augsburg die 10.000ste Teilnehmerin untersucht. Stellvertretend für die NAKO Deutschland dankte das Team in Augsburg Prianka-Christina Marwaha für ihre freiwillige Teilnahme an der deutschlandweiten Gesundheitsstudie. Damit ist bereits die Hälfte der angestrebten Teilnehmerzahl erreicht. Denn im Gegensatz zu anderen teilnehmenden NAKO-Studienzentren in Deutschland(insgesamt gibt es 18 Studienzentren) hat Augsburg das Ziel, doppelt so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu untersuchen. „Wir freuen uns, dass die Augsburgerinnen und Augsburger das Projekt so großartig unterstützen“, sagte Studienärztin Dr. Sigrid Thierry. „Bereits jetzt hat die Studie mehr Teilnehmer als alle anderen bevölkerungsbezogenen Gesundheitsstudien in Deutschland.“

Auf seinem Weg zu neuen medizinischen Erkenntnissen und zukünftigen präventiven Strategien, ist das Team  mit der 10.000sten Teilnehmerin seinem Ziel schon ein gutes Stück näher gekommen.